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Unsere Lieblinge der Kategorie - Rosen

Blühsträucher
In der Reihe wird relativ dicht gesät, denn so bleiben die Steckzwiebeln klein. Je mehr Sonne die Pflanzen bekommen, desto kräftiger wachsen sie. Überwintert wird möglichst hell und zugleich kühl, damit die Ruhephase möglichst lange andauert. Rosa rugosa Dagmar Hastrupp: Ausgesät wird von März bis Mai, wobei die Keimfähigkeit nur bei wirklich frischem Saatgut gewährleistet ist. In ihrer Heimat nord-östliche USA wird die Persimone bis zu 15m hoch, bei uns deutlich kleiner, ist aber relativ gut winterhart. Mulch ist nicht nur ein hervorragender Schutz gegen unerwünschten Wildkrautwuchs, sondern auch eine zusätzliche Sicherung gegen Winderosion, Austrocknung und Verschlammung des Bodens.

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Ein zweiter Gewichtungspunkt sind Züchtungen, die an historische Sorten erinnern mit gefüllten und aromatisch duftenden Blüten. Sie ist die Diva unter den Pflanzen aber es gibt sie auch in pflegeleicht. Die Rosensorten werden mehrjährigigen Tests unterzogen, um ihre Eigenschaften zu prüfen, erst dann erhalten sie Gütesiegel, wie z.

Als positives Ergebnis aus den neuen Züchtungen ergeben sich natürliche eher an Wildrosen erinnernde Sorten, die mit vielen kleinen, eher einfacheren Blüten nicht nur Rosenliebhaberherzen höher schlagen lassen, sondern auch allerlei Insekten anlocken. Die Verwendung von Rosen ist aufgrund ihrer Sortenvielfalt ausgesprochen vielseitig.

Auch attraktive Pflanzkombinationen mit blühenden Stauden oder auch Gräsern lassen sich umsetzen. Wir haben im Folgenden die beliebtesten und bedeutendsten Sorten aufgeführt. Beetrosen Sie gehören trotz ihrer duftarmen oder nicht duftenden Blüten zu den beliebtesten Rosengruppen. Ihre in Büscheln angelegten Blüten gibt es in vielen Farben und Formen. Die Wuchshöhe beträgt 50 cm - 80 cm und die Blüte erscheint vom Frühsommer und kann bis in den Herbst reichen.

Gern in Gruppen gepflanzt. Stammrosen Auf einen Stamm veredelte Rosen eignen sich sowohl im Topf auf Balkon und Terrasse aber auch im Beet machen sich die von 40 cm bis zu 90 cm hochwachsenden Stammrosen gut. Die oft gewünschte kompakte Krone garantieren Strauchrosen, Beetrosen, Edelrosen sowie Kleinstrauchrosen, die auf den Stamm gesetzt wurden. Kaskadenrosen Für den romatischen Rosengarten eignet sich ganz besonders die Kaskadenrose, die ihre Wuchseigenschaften von auf den Stamm gesetzten Bodendeckerrosen mit eher langen Trieben und nicht so stark wachsenden Kletterrosen erhält.

Langstielig, mit extravaganten Blüten und oftmals intensiv duftend. Ihre nüchterne Wuchsform lässt sich mit Begleitstauden wie zum Beispiel Lavendel oder Ziergräsern kompensieren.

Als Schnittblume lässt sich die Edelrose gerade wegen ihres Wuchses gut verwenden. Im Juni erscheint der erste Blütenflor und im frühen Herbst erfreut der zweite Flor da Rosenliebhaberherz. Strauchrosen Blütenliebhaber kommen auf hier ihre Kosten.

Mit reichlich gefüllten Blüten ausgestattet, einem betörendem Duft und einmal im Jahr blühend, überzeugen alte Sorten. Ihre Wuchshöhe variiert meist zwischen einem und zwei Metern, neuere Züchtungen blühen mehrmals und kommen mit einfachen und gefüllten Blüten. Verwendung findet diese Rosengruppe als Solitär, in einer Mischhecke oder als reine Rosenhecke. Wildrosen Wildrosen bieten für viele Tiere eine auskömmliche Nahrungsquelle, sie locken mit ihren Blüten und den nachfolgenden Hagebutten.

Ihr Wuchs ist strauchförmig und eher luftig. Sie sind sehr beliebt, benötigen wegen ihrer Wuchsleidenschaft aber viel Platz. Zudem blühen sie nur einmal im Jahr dafür dekorieren sie im Herbst den Garten mit den schon genannten Hagebutten. Gefüllte, ungefüllte und halb gefüllte Blüten schaffen ein attraktives Blütenmeer vom Frühjahr bis zum Herbst. Ihr Habitus und die kräftige Farbe kombiniert mit Steinen in einem Friesenwall, der als Heckenersatz immer beliebter wird, macht sie zu einer attraktiven Gartenrose.

Zwergrosen Nur 30 cm hoch wachsend aber dafür mehrmals blühend, sind dies die Winzlinge unter den Rosen. Ihre Blüten erinnern an Edelrosen. Eignen sich zur dekorativen Topfbepflanzung für Terrasse und Balkon.

Modernere Sorten blühen den Sommer über und stecken ihre Energie mehr in die Blüten als in das Längenwachstum. Rosenpflanzen werden in drei unterschiedlichen Formen zum Kauf angeboten. Die Wurzeln sind locker mit Erde umgeben und mit einem sich nach der Pflanzung zersetzenden Material umwickelt. Rosen als Wurzelnackte Pflanzen: Sie wünschen einen humosen, feuchten, aber durchlässigen Boden an einem halbschattigen, bis sonnigen Platz. Bei Trockenheit im Sommer sollte gelegentlich durchdringend gegossen werden.

Ansonsten sind sie ausgesprochen anspruchslos. Schlumbergera - so der botanische Name der allseits beliebten Weihnachtskakteen - brauchen schon eine spezielle Behandlung, damit man sich an ihren winterlichen Blüten erfreuen kann. Neugekaufte Pflanzen mit ausreichend Knospen machen normalerweise keine Probleme und öffnen zuverlässig die schlanken Blüten, die in der südamerikanischen Heimat normalerweise von Kolibris besucht werden.

Nach der Blüte brauchen die Pflanzen etwa sechs Wochen Ruhe, bevor sie kurz nach dem Neuaustrieb im März umgetopft werden können. Umgetopft wird normalerweise alle drei bis fünf Jahre. Beim Hereinholen sollten die Kakteen unbedingt auf der Fensterbank den gleichen Standort mit gleicher Ausrichtung zur Sonne erhalten, den sie auch vorher hatten, denn zu extremer Standortwechsel kann ein Grund für das plötzliche Abwerfen der Knospen sein.

Er gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und wird besonders wegen seiner attraktiven, tiefrot gefärbten Hochblätter Brakteen als dekorative Topfpflanze in der Winterzeit geschätzt.

Die Hochblätter sind übrigens nicht die Blüten. Diese sind gelblich-grün, recht unscheinbar und sitzen im Zentrum der Brakteen.

Häufig werden die Weihnachtssterne nach der Blüte achtlos weggeworfen. Dabei ist es sehr einfach, einen Weihnachtsstern zu überwintern und mehrjährig zu kultivieren. Hierzu muss man die Pflanzen im Frühjahr, nach der Blüte, zurückschneiden und in frisches Substrat umtopfen. Sie mögen einen hellen Standort und benötigen nur wenig Wasser.

Im Sommer sollten die Pflanzen dann ins Freie gestellt werden und ab Herbstanfang kann man mit einem Trick die rechtzeitige Blüte zur Weihnachtszeit induzieren. Das ist jedoch mit ein wenig Arbeit verbunden. Täglich müssen die Pflanzen mit einem Eimer oder schwarzer Folie für zwölf Stunden abgedunkelt werden.

Da Weihnachtssterne Kurztagpflanzen sind, blühen sie nämlich nur, wenn sie täglich nicht mehr als zwölf Stunden Tageslicht ausgesetzt sind. In ihrer Heimat, nahe dem Äquator, ist dies ganzjährig der Fall, so dass sie dort immer blühen. Cranberries Vaccinium macrocarpa sind die amerikanische Variante der Preiselbeeren und schmecken erst dann besonders gut, wenn sie Eis und Schnee ausgesetzt waren.

Daher ist jetzt die optimale Zeit für die Ernte. Marmeladen, Gelees, aber auch Säfte aus Cranberries schmecken hervorragend, sind sehr gesund und zeichnen sich durch ein fruchtiges, leicht herbes Aroma aus. In saurem, humosem Boden breiten sie sich wie eine Erdbeerwiese aus. Man sollte etwa fünf bis sechs Pflanzen pro Quadratmeter anpflanzen, um ein flächendeckendes Beet anzulegen. Ein Cranberry-Gärtner sieht sich jetzt also einem wahren Beerenteppich gegenüber. Während des Winters legen viele Zimmerpflanzen eine Ruhepause ein.

Auslöser ist hier die geringe Lichtmenge, die an den kurzen, trüben Tagen durchs Fenster gelangt. In jedem Fall sollte das völlige Austrocknen verhindert werden. Ebenso schädlich ist aber auch das Übernässen. Die Wurzeln bekommen dann zu wenig Sauerstoff und beginnen zu faulen. Solche Wurzelschäden zeigen sich an den Blättern, sie werden fahl und rollen sich ein. In diesem Fall den Ballen aus dem Topf nehmen und erst nach dem Abtrocknen wieder einsetzen. Im Untersetzer oder Übertopf sollte aber kein Wasser für längere Zeit stehen bleiben.

Nach einigen Stunden sollte aber der Rest abgegossen werden. Zimmerpflanzen danken es, wenn das Wasser nicht kalt, sondern lauwarm ist. Düngen sollte man während der Ruhezeit nicht, sondern erst wieder ab März. Neben diesen allgemeinen Tipps sollten aber die speziellen Pflegeansprüche für jede Zimmerpflanzenart beachtet werden.

Auch wenn immer von der Winterruhe gesprochen wird, sind unsere Gartenpflanzen in den Wintermonaten recht aktiv. So wird zum Beispiel bereits jetzt der Austrieb vorbereitet und in den Knospen finden zahlreiche Zellteilungs- und stoffliche Entwicklungsvorgänge statt. Dabei verbrauchen die Pflanzen Wasser und immergrüne Pflanzen verdunsten es natürlich auch über ihre Blätter und Nadeln.

Nadelgehölze und immergrüne Laubgehölze müssen deshalb bei frostfreier und trockener Witterung auch im Winter mindestens einmal ausreichend gegossen werden. Mindestens diese Zeit muss der Wasserschlauch an einer Pflanze liegen. Bei Rhododendren und anderen Pflanzen, die in Torf gepflanzt sind, verteilt man die Wassergaben besser auf zwei Tage, da der Torf unter Umständen so ausgetrocknet ist, dass er nur langsam Wasser aufnimmt.

Aber auch Neupflanzungen müssen im Winter gegossen werden, wenn es nicht genug geregnet hat. Die Wasserleitung ebenfalls entleeren, damit sie bei Frosteinfall nicht platzt. Ohne Rückschnitt würden sich also nur lange, wenig verzweigte, dünne Triebe ausbilden. Um einen tragfähigen Stamm und ein entsprechendes Astgerüst zu erhalten, muss man bei Obstbäumen in den ersten Jahren die Triebspitze und einige Seitenzweige, die als Gerüstäste ausgebildet werden sollen, jährlich um ca.

Nur ein Trieb darf an der Spitze den Stamm verlängern. Dazu wählt man entweder den Trieb aus, der die eigentliche Triebverlängerung bildet, oder aber einen steilstehenden Seitentrieb. Alle übrigen werden auf Astring weggeschnitten. Verzweigungen auf den Seitentrieben, die steil nach oben wachsen, werden restlos weggeschnitten, weil sie zu stark wachsen.

Dies gilt auch für solche Seitentriebe, die am Stamm mit einem Winkel von weniger als 45 Grad abgehen. Bei Belastung würden sie nur ausbrechen, wachsen aber bis dahin stärker als die umstehenden Seitenzweige. Damit führt man eine Verjüngung des Astgerüstes herbei. Wichtig ist, dass genügend Jungäste mit Seitenholz übrigbleiben, damit im Frühjahr Blüten angesetzt werden können. Himbeeren und Brombeeren haben hier eine Sonderstellung. Alle Ruten, die Früchte getragen haben, werden radikal am Boden weggeschnitten.

Dies geschieht bei Himbeeren direkt nach der Ernte, bei Brombeeren erst im Winter. Ab Ende Januar bekommt die Sonne wieder mehr Kraft und bei klarem Frostwetter werden die Baumstämme - vor allen Dingen von älteren Obstgehölzen - auf der Sonnenseite stark erwärmt. Auf der Nordseite dagegen bleiben sie kalt. Diese Temperaturunterschiede führen zu Spannungen innerhalb des Holzes, was in Extremfällen zum Platzen der Stämme führen kann. Es ergeben sich tiefe Wunden, die in den meisten Fällen nicht mehr heilen und den Baum absterben lassen.

Eine weitere Gefahr durch intensive Sonnenbestrahlung im Winter entsteht dadurch, dass in den aufgewärmten Stämmen tagsüber durch Zellteilung Wachstum stattfindet. Durch die nächtliche Abkühlung und durch Frost sterben die neu gebildeten Zellen ab. Vor dem Anstrich sollte man die Rinde gründlich abbürsten.

So lässt sich nicht nur der Anstrich leichter durchführen, man entfernt gleichzeitig Pilze und Schädlinge, die unter den lockeren Rindenstücken überwintern. Hier hilft man sich mit Wildverbissmanschetten oder Umwickeln der Stämme mit Kaninchendraht. Vögel gehören zu den nützlichen Bewohnern unserer Gärten. Gesunde, üppig wachsende Pflanzen erreicht man durch richtige Bodenpflege, ausreichende Humus-, Nährstoff- und Wasserversorgung und der, dem Standort entsprechenden Arten- und Sortenwahl.

Doch auch dann kann immer noch ein Schädlingsbefall auftreten. Deshalb ist es besonders wichtig, die natürlichen Gegner der verschiedenen Schädlinge im Garten anzusiedeln. Dabei werden leider oft die Vögel vergessen, die meist zu den nützlichsten Tieren gehören. Gerade im Winter bietet sich aber die Chance, Vögel im Garten anzusiedeln. Jeder Garten sollte so mit frucht- und samentragenden Gehölzen und Stauden bepflanzt sein, damit die Vögel sich ihr Futter lange selbst suchen können.

Bei milder Witterung ist die Futtersuche in der Regel kein Problem. Schnee, Frost und Raureif dagegen verhindern eine ausreichende Ernährung und die Vögel verhungern in kürzester Zeit.

Dann müssen wir eingreifen und Futter auslegen. Die bei uns überwinternden Vögel stellen unterschiedliche Ansprüche ans Futter. Das Futter darf keinesfalls nass werden. Unbedingt darauf achten, dass sich keine Katzen anschleichen können! Gesalzener Speck oder Speisereste, Brot, Gemüseabfälle dürfen nicht verfüttert werden, da sie bei den Vögeln zu Darmkrankheiten führen können. Auch Wasser zu trinken oder baden schadet im Winter. Im Sommer dagegen sollte man eine Vogeltränke aufstellen und täglich mit frischem Wasser füllen.

Jetzt im Winter ist die richtige Zeit, Nisthilfen im Garten anzubringen. So können sich die Vögel frühzeitig daran gewöhnen bzw. Man muss jedoch das unterschiedliche Nist- und Brutverhalten beachten.

Feste Behausungen dagegen benötigen Höhlen- und Halbhöhlenbrüter. Nistkästen in den verschiedenen Ausführungen hält der Gartenfachhandel bereit.

Natürlich kann man sie auch selbst bauen, wobei man sich vorher genau erkundigt, welcher Vogel welchen Nistkasten bevorzugt. Halbhöhlenbrüter wie der Hausrotschwanz nisten gerne auf dem Gebälk unter Dachvorsprüngen. An Neubauten ist dies meist nicht mehr gegeben. Deshalb sollte man Halbhöhlen unter Vordächern anbringen.

Alle Nisthilfen werden im Winter gereinigt. Dafür muss zumindest eine Wand herausnehmbar sein. Die Kästen müssen sturmsicher, leicht nach vorne geneigt, mit dem Einflugloch nach Süden, Osten oder Südosten aufgehängt werden.

Je nach Vogelart befestigt man die Kästen in einer Höhe von zwei bis vier Meter an Bäumen, wobei das Flugloch nicht von Zweigen verdeckt sein darf.

Zum Schutz vor Katzen umwickelt man die Baumstämme mit dornigem Gestrüpp oder mit fertig gekauften Drahtkragen. Nicht nur während der Aufzucht der Jungtiere sammeln Vögel eifrig schädliche Insekten von den Pflanzen ab. Das sollte man bedenken, wenn das Beerenobst reift und sich der ein oder andere Vogel davon anlocken lässt.

Abhilfe schaffen hier Vogelscheuchen aus federbespickten Kartoffeln oder Aluminiumstreifen, die sich im Wind bewegen. Ein reiches Angebot an Wildbeeren lockt die Vögel von den Kulturpflanzen fort. Ab Januar kann man bereits mit den ersten Vorbereitungen für den Gemüsegarten beginnen. Wenn auch zunächst hauptsächlich auf dem Papier und auf der Fensterbank.

Damit die Ernte im Gemüsegarten üppig wird, muss bei der Planung immer die Fruchtfolge eingebunden werden. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der umweltgerechten Gartenbewirtschaftung. Fruchtfolge bedeutet, die Gemüsepflanzen nach ihren Nährstoffansprüchen und der Verträglichkeit untereiander im jährlichen Wechsel anzubauen. Die Pflanzen müssen, wie es der Fruchtfolgeplan zeigt, immer im jährlichen Rhythmus versetzt angebaut werden, um die optimale Ausnutzung der im Boden vorhandenen Nährstoffe zu gewährleisten.

Die Verträglichkeit der Pflanzen untereinander wird unter anderem durch Stoffe bestimmt, die die Pflanzenwurzeln ausscheiden. Diese Stoffe können sich sowohl negativ als auch positiv auf das Wachstum der nachfolgenden Kultur auswirken. Pflanzen aus derselben Familie beeinflussen sich in der Regel negativ. Ungünstig ist aber zum Beispiel auch der Fruchtwechsel zwischen Erbsen oder Bohnen und Zwiebelgewächsen oder zwischen Kartoffel und Knollengemüse wie Knollenfenchel oder -sellerie.

Manche Pflanzen sind sogar mit sich selbst unverträglich. Petersilie beispielsweise darf niemals zweimal an derselben Stelle ausgesät werden, weil die Wurzelausscheidungen ein gesundes Wachstum der nächstjährigen Pflanzen verhindern. Es sei denn, man lässt Petersilie durchwachsen, blühen und dann selbst aussamen. In diesem Fall gelingt die Anzucht an derselben Stelle in der Regel gut. Aber auch auf die Bodengesundheit hat die Fruchtfolge entscheidenden Einfluss.

Krankheitskeime, die nur bei bestimmten Pflanzenfamilien vorkommen, verbleiben oft über Jahre im Boden und können nachfolgende Kulturen dieser Familien infizieren. Kohlhernie kann nur durch eine weite Fruchtfolge drei bis fünf Jahre auf diesem Beet keinen Kohl anbauen!

Schwierigkeiten im Gemüsegarten bereiten oft die so genannten Nematoden, deren Auftreten bei fehlender oder zu enger Fruchtfolge beobachtet wird. Diese mikroskopisch kleinen Fadenwürmer saugen an den Pflanzenwurzeln oder dringen gar in sie ein. Nematoden treten insbesondere bei zu geringem Fruchtwechsel auf. Gemüsearten einer Familie in der Fruchtfolge nicht nacheinander, in der Mischkultur nicht nebeneinander anbauen Nachtschattengewächse: Kartoffel, Tomate, Paprika Kreuzblütler: Gelbsenf, Ölrettich, Raps Hülsenfrüchtler: Rhabarber, Sauerampfer Übrigens ist die Fruchtfolge keine neue Erfindung.

Sie wird seit Generationen sowohl in der Landwirtschaft, als auch im Gartenbau in die Anbauplanung mit einbezogen. Im Januar kann man bereits mit der Planung für Aussaaten im Garten beginnen. Sommerblumen und Gemüsepflanzen kann man in den gewünschten Sorten selbst heranziehen. Besonders gut geht es in einem warmen Gewächshaus, aber auch auf der Fensterbank kann man gute Ergebnisse erzielen.

Bei der eigenen Anzucht ist auf keimfähiges Saatgut zu achten. Saatgut aus dem Vorjahr ist bei kühler, trockener Lagerung noch verwendbar. Älteres Saatgut kann in der Keimfähigkeit eingeschränkt sein und man sollte zur Sicherheit frischen Samen kaufen. Ausgesät wird in Anzuchtschalen aus Kunststoff, die viele Jahre halten und gut zu reinigen sind. Letzteres ist sehr wichtig, weil Jungpflanzen sehr anfällig für pilzliche Erkrankungen sind. Sollen in eine Kiste mehrere Arten oder Sorten gesät werden, teilt man mit dünnen Splitstäben mehrere kleine Flächen ab.

Nun kann ausgesät werden, wobei man sehr feines Saatgut zur besseren Verteilung mit Sand mischt. Der Samen wird dünn mit Erde übersiebt und angegossen. Die besten Keimergebnisse erzielt man, wenn die Aussaatschalen mit einer Kunststoffhaube oder mit Schlitzfolie bedeckt sind. Etiketten mit Art, Sorte und Aussaattermin nicht vergessen! Sie werden entweder in Multitopfplatten oder in kleine Töpfe gepflanzt, wobei man auch hier als Pflanzerde TKS 1 verwenden kann.

Einfacher, aber auch etwas teurer ist die Verwendung von Torfquelltöpfen gleich zur Aussaat, weil das Pikieren entfällt und man die jungen Pflanzen mit dem Quelltopf verpflanzen kann.

Vorher müssen sie langsam an die Freilandbedingungen gewöhnt werden. Der Schnitt ist nicht nur für den Ertrag und die Qualität des Obstes wichtig. Durch das Auslichten trocknen die Kronen nach sommerlichen Regenfällen schneller ab und die Gefahr von Pilzinfektionen zum Beispiel Schorf wird erheblich vermindert.

Nicht bei Temperaturen unter -5 Grad Celsius schneiden, weil das Holz dann brüchig ist und Schnittwunden schlecht verheilen. Also lieber eine ganze Astpartie herausnehmen, als mehrere Zweige stutzen. Je mehr Schnittstellen entstehen, desto mehr Wunden hat der Baum.

Die Äste müssen so geschnitten werden, dass keine Aststümpfe stehen bleiben. Alte Boden- und Basistriebe müssen herausgenommen werden. Dies gilt insbesondere für Stachelbeeren. Ist im vergangenen Jahr der Stachelbeermehltau aufgetreten, müssen alle Triebspitzen entfernt werden; Schwache Triebe entfernen. Bei Johannisbeeren ist der Ertrag von einer guten Verzweigung abhängig. Deshalb wird der letztjährige Haupttrieb um ein Drittel eingekürzt, damit er sich verzweigen kann. Stämmchen müssen ähnlich behandelt werden wie Büsche.

Damit sie nicht auseinanderbrechen, werden die herabhängenden Zweige eingekürzt und der Stamm an einem Holzpfahl befestigt. Den richtigen Schnitt der Obstgehölze lernt man am besten in der Praxis.

Sie werden von Fachleuten durchgeführt und man kann sich bei ihnen die Tricks und Kniffe abschauen. Eine Begoniensorte macht seit etwa vier Jahren gehörig von sich reden: Ungewöhnlich reich blühend, buschig-verzweigt, stand- und regenfest, insgesamt sehr robust. Diese Begonie fühlt sich, was etwas untypisch ist, sowohl an schattigen als auch an vollsonnigen Standorten wohl. Die Blüten sind leuchtend rot eine rosa Variante gibt es auch ; sie hat glänzend grüne, herzförmig-spitze Blätter an kräftigen, standfesten, leicht überhängenden Stängeln.

Am besten im Februar auf der hellen Fensterbank vorziehen, denn die Jugendentwicklung ist eher langsam: Anzuchterde in eine Schale geben, andrücken, Samen aufstreuen und mit dem Zerstäuber einsprühen. Haushaltsfolie darüber hält die Samen feucht. Nach etwa drei Wochen zeigen sich die ersten Pflänzchen, die vereinzelt werden, sobald man sie greifen kann. Verblühtes muss nicht ausgeputzt werden, die Pflanze reinigt sich selbst. Sie blüht den ganzen Sommer bis in den Herbst. Sind die ersten Fröste zu erwarten, kann sie eingeräumt werden und drinnen als Kübel- oder Zimmerpflanze den ganzen Winter über weiter blühen.

Wer seinen Obstbaum schneidet, sollte sich mit folgenden Fachbegriffen vertraut machen: Die Krone eines Baumes besteht aus: Schnitt von Obstgehölzen steigert nicht unbedingt den Gesamtertrag, sondern verhindert überreiche, den Baum erschöpfende Ernten vor allem bei Kernobst. Überreiche Ernten gehen auf Kosten der Blütenknospen für das nächste Jahr.

Im Spätsommer und Herbst werden Blütenanlagen für das nächste Jahr an jungen Trieben gebildet wenn sie viel Licht bekommen und waagerecht wachsen. Erziehungs- Schnitt beschleunigt den Übergang von der Jugendphase zur Ertragsphase. Das Geäst ist gut überschaubar und kann vom Laien einfacher bearbeitet werden. Nicht bei Temperaturen unter minus 4 Grad Celsius schneiden. Schnittwunden verheilen besser als im Winter. Bremst das Wachstum des Baumes. Fördert die Bildung von kräftigen Blütenknospen.

Das verbliebene Geäst entwickelt sich besonders gut. Ist unerlässlich nach vorangegangenem Winterschnitt, denn die Gehölze treiben stark aus. Schnitt von älteren Ästen: Richtige Scherenstellung an jungen, einzukürzenden Trieben: Richtige Scheren- beziehungsweise Sägestellung an älteren Ästen: Nahezu jeder Hobbygärtner, der gerne selbst Pflanzen vermehrt, ist ihnen schon mal begegnet: Dabei handelt es sich gar nicht um Fliegen, sondern um Trauermücken! Die erwachsenen Mücken selbst sind harmlos und können übrigens nicht stechen.

Das Problem sind ihre Larven, die sich in der Blumenerde an den feinen Haarwurzeln zu schaffen machen, sobald sie keine andere Nahrung mehr finden. Das geht jedoch nicht mit jeder Pflanze, deshalb in jedem Fall mit Gelbtafeln die Plage zusätzlich eindämmen. Trauermücken werden von Gelb magisch angezogen. Er verhindert, dass die Weibchen neue Eier in die Erde legen können! Wenn das alles nichts nützt, dann helfen parasitische Nematoden im Fachhandel erhältlich. Diese mikroskopisch kleinen Würmer haben Mückenlarven zum Fressen gern.

Wenn dann irgendwann keine Mückenlarven mehr vorhanden sind, verschwinden auch die Nematoden und man ist mit seiner Topfpflanze wieder ganz allein!

Ihre Fähigkeiten, mit Wasser sparsam umzugehen, ist eher gering ausgeprägt, zum Teil haben sie nur ein wenig ausgeprägtes Wurzelwerk. In den Wintermonaten bekommen sie bei uns Probleme, weil die Heizungsluft meist sehr trocken ist. Weil sie oft direkt über den Heizkörpern auf den Fensterbänken stehen, sind sie trotz feuchter Erde vom Trockentod bedroht, zumindest bekommen viele braune Blattspitzen. Bei einigen Zimmerpflanzen genügt es, sie zwei- bis dreimal täglich mit einem Zerstäuber zu besprühen.

Das verdunstende Wasser entlastet die Blätter vom Wasserverlust. Eine Verbesserung kann aber auch ein untergestelltes, breites Brett bringen, damit die Heizungsluft nicht direkt an den Pflanzen vorbeistreicht. Bei Pflanzen auf beheizten Böden gilt Ähnliches.

Vor allem sollte da der Topf nicht direkt auf dem Boden stehen — er könnte sich für die Pflanze zu stark aufwärmen. Noch besser sind untergestellte, mit Wasser gefüllte Wannen. Die Wasserverdunstung schafft ein feuchtes Mikroklima in Pflanzennähe. Die Topferde darf jedoch nicht direkt mit dem Wannenwasser in Berührung kommen, da sonst zu viel Wasser von der Erde aufgesaugt wird und Wurzelfäule entstehen könnte. Das Wasser in solchen Wannen lässt sich aber dennoch zur Bewässerung nutzen, wenn Glasfaserdochte vom Topfboden aus in die Wanne reichen.

Näheres hierzu im Beitrag: Es gibt aber auch eine Reihe von Zimmerpflanzen, die ohne aufwändige Vorkehrungen gut mit trockener, warmer Luft zurechtkommen: Normales Leitungswasser sollte man auf jeden Fall zunächst auf Zimmertemperatur erwärmen lassen, denn die meisten Kübel- und Zimmerpflanzen stammen aus wohltemperierten Regionen und mögen keinen Kälteschock im Wurzelbereich.

Alkalisches Wasser wird nur in Ausnahmefällen benötigt. Auf Grund der Huminsäuren in den meisten Pflanzsubstraten ist normalerweise ein leicht saures Milieu im Wurzelbereich gegeben. Normales bis hartes Leitungswasser ist aber auf Grund verschiedener gelöster Salze leicht alkalisch. Hier empfiehlt es sich in jedem Fall, auf Regenwasser umzusteigen. Auch abgestandenes Mineralwasser ist als Blumenwasser für Pflanzen durchaus noch zu verwenden. Der leicht saure pH-Wert des Wassers ist besonders wichtig, um die Aufnahme von Eisen und anderen Nährstoffen zu begünstigen.

Ein Eisenmangel macht sich als so genannte Chlorose bemerkbar. Die Pflanze kann in diesem Fall nicht genug Chlorophyll bilden und weist gelbe oder blassgrüne Blätter auf.

Besonders bei Zitrusgewächsen tritt dieser Mangel häufig auf. Man sollte deshalb nicht direkt Eisendünger einsetzen, sondern zunächst den pH-Wert des Pflanzsubstrates und des Wassers überprüfen.

Einfach anzuwendende Messstäbchen gibt es in der Drogerie oder Apotheke. Artischocken Cynara scolymus sind als Delikatesse bekannt und beliebt. Doch nur wenige wissen, dass sie mit ihren bizarr-gezackten Blättern und den wunderschönen Blüten sehr dekorative Stauden sind, die einen Einzelplatz in Vorgärten oder Staudenbeeten verdienen.

Man sollte sie bereits im Februar vorziehen, denn dann blühen die meisten Pflanzen noch im gleichen Jahr. Sobald die Keimlinge sichtbar sind, ist die Folie nicht mehr notwendig und die beiden schwächeren Pflänzchen werden entfernt. Denn Artischocken brauchen ab dem zweiten Jahr viel Platz!

Ein Vlies oder ein Folientunnel beschleunigt das Anwachsen und die weitere Entwicklung. Der Boden sollte tiefgründig, nahrhaft, humos und feucht sein, allerdings ohne Staunässe. Je mehr Sonne die Pflanzen bekommen, desto kräftiger wachsen sie. Geerntet werden die Blüten, wenn die Schuppenblätter noch eng anliegen und die Knospen geschlossen sind.

Nur dann ist der begehrte Blütenboden noch zart und unverholzt. Mitte September bis Anfang Oktober werden die Triebe bodennah abgeschnitten. Dieses wird im April entfernt, beziehungsweise ein Teil davon zusammen mit reifem Kompost plus Hornspänen oder Stalldünger in den Boden eingearbeitet. In Gegenden mit starken und lang anhaltenden Frösten kann es aber sicherer sein, die Wurzelstöcke im Herbst auszugraben und in einem kalten Keller einzuschlagen.

Normalerweise schon im Herbst oder Winter ausgesät, ist der Februar die letzte Gelegenheit, so genannte Kaltkeimer auszusäen. Dazu verwendet man Schälchen mit Abzugslöchern, füllt sie mit Aussaaterde und sät dünn und je nach Saatstärke entsprechend tief aus. Nach gründlichem Anfeuchten werden die Schalen mit Folie abgedeckt und im Freien schattiert aufgestellt.

Die Natur hat nämlich für die betreffenden Pflanzenarten überwiegend alpine Stauden einen Schutzmechanismus geschaffen, damit die Samen nur dann keimen, wenn Wuchsbedingungen günstig sind, der Winter also vorüber ist.

Die wirklich allerletzte Gelegenheit zur Aussaat ist der Februar aber dann doch nicht, denn auch Gärtner sind findige Menschen. Sie haben einen Weg gefunden, die Keimhemmung aufzuheben, so dass diese Arten das ganze Jahr über gezogen werden können.

Dazu werden die Samen für 24 Stunden in Wasser vorgequellt und dann mit einem feuchten Gemisch aus Torf und Sand in eine Plastiktüte gefüllt. In der Regel bedeutet das, den Kühlschrank ein wenig kälter einzustellen.

Der Inhalt der Tüte sollte immer wieder kontrolliert werden und bei beginnender Keimung ausgesät werden. Unter anderem gelten folgende Pflanzenarten als Kaltkeimer: Die Natur macht es vor!

Mulch ist nicht nur ein hervorragender Schutz gegen unerwünschten Wildkrautwuchs, sondern auch eine zusätzliche Sicherung gegen Winderosion, Austrocknung und Verschlammung des Bodens. Die Natur stand also mal wieder Pate für eine Praxis, die denkbar einfache Vorteile für das Gärtnern bringt. Auch verrotteter Mistkompost und gefallenes Laub sind ideale Mulchmaterialien.

Für den Frühgemüseanbau eignen sich besonders schwarze Mulchfolien, da sie für eine intensive Bodenerwärmung sorgen und damit das Pflanzenwachstum beschleunigt wird. Zusätzlich werden bei höheren Temperaturen organische Dünger schneller von Mikroorganismen abgebaut und damit für die Pflanzen verfügbar gemacht.

Mulchfolien bestehen allerdings nicht aus organisch abbaubarem Material. Sie müssen also entsorgt oder besser wiederverwertet werden. Kaffeesatz eignet sich übrigens besonders gut als Bodenbedeckung für typische Moorbeetpflanzen wie Erika, Azaleen und Rhododendren. Die Clematis gehört zu den attraktivsten Schlingpflanzen in unseren Gärten. Jetzt sollten spätestens alle Waldrebenarten, die im Spätsommer oder Herbst blühen, beschnitten werden. Ein richtiger Schnitt würde also die Blüte vernichten.

Alle Sommer- und Herbstblüher blühen an den Zweigen, die in diesem Sommer neu austreiben. Daher können diese Pflanzen jetzt stark zurückgeschnitten werden, damit sie möglichst viele Triebe ausbilden. Der Rückschnitt erfolgt bis ins alte Holz hinein. Pflanzen, die etwa auf Kniehöhe zurückgeschnitten wurden, blühen im Spätsommer dann etwa in Augenhöhe. Da wird auch der geduldigste Gartenfreund verrückt: Am vergangenen Abend hat er Salat gepflanzt, und am nächsten Tag stehen da nur noch abgenagte Reste.

Die Übeltäter waren mal wieder Schnecken, die bevorzugt nachts junges Grün fressen. Wer die Schneckenplage einschränken will, muss bereits jetzt, bis ins Frühjahr hinein, mit der Bekämpfung beginnen. Momentan finden die Schnecken noch keine frische grüne Nahrung, ihre Lieblingsspeise, und so kann man sie problemlos mit der alt bekannten Bierfalle anlocken. Da die Tiere noch kaum andere Nahrung finden, lassen sie sich vom Bier anlocken und purzeln in den Becher.

Besonders wirksam ist diese Methode in abgegrenzten Frühbeeten, in die kaum neue Schnecken einwandern können. Jetzt beginnt die Zeit des Obstbaumschnittes. Richtig geschnittene Bäume lassen Luft und Licht in das Kroneninnere, wodurch die Widerstandskraft und die Gesundheit der Bäume gefördert wird.

Allerdings ist der richtig Obstbaumschnitt nicht ganz einfach. Am besten lässt man sich dabei von einem Fachmann beraten. Schnittkurse bieten in Vereinen organisierte Hobbygärtner, Volkshochschulen etc. Nicht nur Obstgehölze, auch viele Ziergehölze werden im ausgehenden Winter geschnitten. Dazu sucht man sich einen möglichst frostfreien Tag aus, um Schäden zu vermeiden, denn bei zu starkem Frost sind die Pflanzentriebe spröde und brüchig.

Diese Hecken werden in der Regel streng in Form geschnitten. Dabei wird die Hecke um etwa zwei Drittel eingekürzt, d. Seitentriebe werden bis auf zwei Augen eingekürzt. Nur so kann sich eine alte Pflanze von unten her wieder aufbauen.

Besondere Aufmerksamkeit erfordert der Rückschnitt der Blütensträucher. Einige von ihnen entwickeln bereits im Laufe des Sommers Blütenknospen. Ein Rückschnitt darf hier nur direkt nach der Blüte erfolgen, damit die Pflanzen im Laufe des Sommers neue Knospen ansetzten können.

Den Rückschnitt im Winter vertragen alle Blütensträucher, deren Blüten sich am diesjährigen Holz entwickeln. Die Blütentriebe des vergangenen Jahres werden bis auf wenige Knospen eingekürzt, damit ein kräftiger Neuaustrieb mit vielen Blüten erfolgen kann. Im oft ungünstigen Überwinterungsraum sind Kübelpflanzen besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Die Pflanzen wachsen derzeit kaum oder gar nicht, benötigen aus diesem Grunde auch nur sehr wenig Wasser. Der Wurzelballen sollte nur eben feucht gehalten werden.

Ansonsten kommt es schnell zu Wurzelfäule. Abgefallenes Laub ist immer Brutstätte für verschiedene Krankheiten. Deshalb dieses Laub ständig von den Töpfen entfernen. Besitzer von Gewächshäusern können sich in dieser Jahreszeit glücklich schätzen, denn für sie hat die Gartensaison zwölf Monate. Durch den Einsatz von Folien und Frühbeetkästen besteht aber heute auch für alle anderen die Möglichkeit, das Gartenjahr erheblich zu verlängern. Unter der Abdeckung erwärmen sich Boden und Luft sehr schnell, die Pflanzen stehen geschützt vor Wind und Wetter und wachsen besser heran.

Wir unterscheiden zwischen Flachfolien, Folientunneln und Frühbeetkästen. Man kann sie aber auch für den Spargelanbau verwenden, indem man über die Reihen einen Tunnel aus schwarzer Folien baut. Schwarze Mulchfolie wird aber nicht für die Jungpflanzenanzucht eingesetzt. Gut geeignet ist hierfür die so genannte Schlitzfolie , auch mitwachsende Folie genannt. Sie wird über Aussaat bzw. Unter der Folie sind die Pflanzen vor leichten Frösten geschützt, der Boden erwärmt sich bei Sonnenschein schneller und hält die Feuchtigkeit besser.

Schlitzfolie wird im Frühjahr und Herbst eingesetzt. Auch Folientunnel sorgen für eine Verlängerung der Gartensaison. Sie werden im Fachhandel als Bausatz in verschiedenen Breiten und Längen angeboten und sind schnell im Gemüsegarten aufgestellt.

Komfortable Frühbeetkästen sind heute ebenfalls im Handel erhältlich. Für sehr frühe Aussaaten bzw. Pflanzungen müssen sie mit einer Heizung versehen werden. Um Wärmeverluste zu vermeiden kann man ihn seitlich noch mit Stroh oder Laub einpacken. Bequeme Lösungen bieten automatische Lüftungen, die beispielsweise mit Sonnenenergie betrieben werden.

Besonders gut geht es in einem warmen Gewächshaus, im Frühbeetkasten oder im Folientunnel, aber auch auf der Fensterbank kann man gute Ergebnisse erzielen. Einfacher, aber auch etwas teurer, ist die Verwendung von Torfquelltöpfen gleich zur Aussaat, weil das Pikieren entfällt und man die jungen Pflanzen mit dem Quelltopf verpflanzen kann.

An sonnigen Tagen das Lüften nicht vergessen. Entscheidend ist die Bodentemperatur, die mindestens bei plus vier Grad Celsius liegen muss. Einfach und schnell kann man seinen Vitaminbedarf mit frischer Gartenkresse anreichern. Dazu wird Gartenkresse auf ein feuchtes Küchenpapier oder auf normale Blumenerde dicht ausgesät.

Hält man den Samen immer gut feucht, kann schon nach wenigen Tagen geerntet werden. Frische Gartenkresse eignet sich als Brotbelag, für Salatdressing, Kräuterquark oder auch für eine Suppe.

Das Saatgut ist im Gartenfachhandel oder im Bioladen erhältlich. Damit sommer- und herbstblühende Gehölze, die am diesjährigen Holz blühen, einen kräftigen Neuaustrieb bilden und üppig blühen, müssen sie zurückgeschnitten werden. Sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, wird der Blütentrieb des vergangenen Jahres bis auf einige wenige Knospen zurückgenommen.

Zu diesen Pflanzen gehören: Straucheibisch Hibiskus syriacus , Schmetterlingsstrauch Buddleja davidii , Rispenhortensie Hydrangea paninculata , Sommertamariske Tamarix pentandra und andere. Ohne Rückschnitt würden nur schwache Kurztriebe mit wenigen kleinen Blüten gebildet. Bei Pflanzen, die stark zurückgefroren sind, wird alles tote Holz entfernt. Überwinternde Geranien, Fuchsien, Strauchmargeriten und andere Kübelpflanzen benötigen ab März besondere Aufmerksamkeit.

Sie werden zurückgeschnitten und in frische Blumenerde verpflanzt. So können sie langsam austreiben, ohne lange, weiche Triebe zu bilden. Blumenzwiebeln kann man bereits im Herbst, dicht an dicht, in die Kästen pflanzen, oder im Frühjahr fertig gekaufte Pflanzen einsetzen. Frühjahrsblüher sind auf niedrige Temperaturen angewiesen und blühen ca.

Jetzt ist Zeit für die Stammpflege von Obstgehölzen. Zunächst werden die Leimringe abgenommen und in die Hausmülltonne entsorgt. Dann werden die Stämme mit einer Stahlbürste kräftig abgebürstet. Dabei fallen lose Borkenschuppen, Algen, Moose und Flechten ab. Der Abfall wird sorgfältig aufgesammelt und ebenfalls in den Müll geworfen, da sich darunter die Eier verschiedener Schädlinge befinden. Befindet sich noch altes Fall-Laub unter den Bäumen, wird dieses gleich mit entsorgt, da sich auch hier Schädlinge und Krankheitserreger versteckt halten.

Junge Bäume und Steinobst mit glatter Rinde lassen sich am besten mit einem kantigen Hartholzstück bearbeiten. Bei der Bearbeitung der Stämme ist darauf zu achten, dass keine lebende Rinde beschädigt wird. Passiert dies dennoch, müssen die entstandenen Wunden sofort mit Wundwachs oder künstlicher Rinde verschlossen werden. Sofern noch nicht alle Obstgehölze geschnitten sind, wird damit fortgefahren, wie im Januar beschrieben.

Alle Schnittabfälle werden geschreddert und für die Kompostierung bereitgelegt. Durch die Erwärmung am Tag verflüssigt sich der im Winter eingedickte Zellsaft. Die Rinde hebt sich vom Holz, trocknet aus und rollt sich ein.

Dadurch können unter anderem Pilzsporen in die Wunden eindringen und es kommt zu gefährlichen Obstbaumkrankheiten Brand, Krebs. Besonders gefährdet sind Kirschbäume und junge Apfelbäume auf schwachwachsenden Unterlagen. Einen ähnlichen Effekt erreicht man, wenn man die Südwestseite der Bäume mit Brettern, Fichtenreisig o.

Die gefürchtetste Erkrankung an Stachelbeeren ist ein Anfang des Die Triebspitzen krümmen sich und verbräunen mit der Zeit, ebenso die Blätter. Die Schwächung der Sträucher ist enorm, an eine Ernte reifer Früchte ist kaum zu denken. Der Pilz überwintert in den Triebspitzen, Dauerformen finden sich aber auch auf abgefallenen Blättern und Früchten.

Im Herbst sollte Infiziertes aufgelesen und vernichtet werden. Besondere Bedeutung kommt dem Schnitt zu, der am besten ausgeführt wird, bevor die Sträucher neu austreiben. Hierbei entfernt man die mit dem Pilz infizierten Triebspitzen und lichtet die Sträucher aus, denn dichte Bestände trocknen nach Niederschlägen langsamer ab, was die Ausbreitung des Pilzmycels begünstigt.

In der ambitionierten Küche sind Schalotten Allium cepa var. Das Angebot für den Hobbygärtner an Steckzwiebeln von Schalottensorten ist begrenzt auf ein bis zwei Sorten, wohl auch, weil unsere Gemüsebauern sie praktisch gar nicht anbauen.

Im Gemüsegeschäft jedenfalls gibt es überwiegend Importware, aus Frankreich etwa. Wem eine Sorte besonders gut schmeckt: Diese lässt sich prima selbst im Garten ziehen. Das ist möglich, weil Schalotten in unseren Breiten kaum zur Blüte kommen, also nicht schossen! Zur Vermeidung von Krankheiten eine weite Fruchtfolge einhalten, auch sollte zuvor nicht mit Kompost gedüngt worden sein.

Frisches Laub kann selbstverständlich schon wesentlich eher für die Küche geschnitten werden. In gemischten Staudenbeeten naturnaher Gärten ist vom Herbst noch jede Menge stehen geblieben, das nun, wenn die Gefahr starker Fröste vorüber ist, beseitigt werden muss. Abgestorbene Triebe von Stauden werden bodennah abgeschnitten.

Denn in neuer Umgebung gedeihen sie am besten. Halbsträucher wie die blau blühende Bartblume Caryopteris können kräftig gestutzt werden, denn sie blüht besonders üppig im Spätsommer an Trieben, die in diesem Jahr wieder wachsen werden. Das gilt für Hortensien aber nicht! Hier nur die alten Blütenbüschel entfernen, damit nicht Blütenanlagen verloren gehen, die in den Knospen zwischen zarten Blättern verborgen sitzen. Es sei denn, alte Sträucher sind auszulichten, dann ganze Äste bodennah herausnehmen.

Die Gefahr, dass junge Blätter von unten her infiziert werden, wird so verringert. Lavendel dagegen jetzt besser noch nicht schneiden, sondern erst später, wenn neue Blättchen zu sehen sind. Staudenreste, gejätetes Unkraut und geschnittene Zweige gehächselt geben später als Kompost einen prima Dünger ab. Unkrautsamen und Krankheitskeime werden so eliminiert. Das reicht, um den Boden mit Nährstoffen und Humus zu versorgen. Und in einem Jahr wird davon kaum noch etwas zu sehen sein: Regenwürmer nehmen alles mit in die Tiefe, denn sie haben frischen Kompost zum Fressen gern.

Bis dahin wird die Abdeckung aber Unkraut unterdrücken und den Boden feucht halten. Die Tage sind länger geworden, und die Sonne hat mehr Kraft.

Richtig gestärkt, sind die Pflanzen in der Lage, einen gesunden und kräftigen Neuaustrieb wachsen zu lassen. Im Laufe des Monats sollte auch verbrauchte Erde ausgetauscht werden. Topferden auf der Basis von Torf sind out! Der Fachhandel führt neue, hervorragende Substrate, für deren Herstellung keine Moorlandschaften sterben müssen. Der Handel führt eine Reihe von ungiftigen Austriebsspritzmitteln, die auf der Basis von Mineralöl oder Rapsöl hergestellt sind.

Während des Austriebs gespritzt, werden Schildläuse und Spinnmilben erfolgreich bekämpft. Im Idealfall sind im Herbst Raupenleimringe an den Stämmen angebracht worden. Die pilzliche Kräuselkrankheit Taphrina deformans am Pfirsich kann nur kurz vor dem Öffnen der Knospen, also dann, wenn sie angeschwollen sind, bekämpft werden. Die oben genannten Pflanzenstärkungsmittel sollen auch hier die Widerstandsfähigkeit stärken. Wichtige Elemente bei der Gestaltung eines Gartens sind vertikale Objekte, die den Blick von der Fläche nach oben leiten.

Neben hohen Ziergegenständen kommen natürlich insbesondere Gehölze in Frage. Vor allem aber sind Kletterpflanzen, und hier vorneweg die Kletterrosen geeignet, wunderbare Akzente zu setzen. Diese können an Rankgerüsten, zum Beispiel Obelisken, Rosenbögen und auch Lauben, hochgeleitet werden. Man grenzt relativ steiftriebige Kletterrosen, darunter viele öfter- und dauerblühende Sorten, von so genannten Ramblerrosen ab. Diese sind weichtriebig, meist starkwüchsiger und in der Lage, sehr rasch in Bäume zu klettern oder Gartenhäuser und Garagen zu überwachsen.

Dass die meisten Rambler engl. Wurzelnackte Sträucher können noch bis zum Beginn des Laubaustriebs gepflanzt werden. Sie werden zuvor mehrere Stunden gewässert. Die Wurzeln sollten ausreichend Platz haben und nicht etwa nach oben gebogen werden; die Sohle des Pflanzloches sollte zuvor gut gelockert worden sein, denn dies fördert das Einwachsen der tief reichenden Wurzeln.

Auch bei der Frühjahrspflanzung wird Erde als Frostschutz angehäufelt. Die Pflanze verbreitet sich stark durch Rhizombildung, aber auch durch das Aussamen.

Auch wenn es schwer fällt: Es ist wichtig, dass damit im Frühjahr zeitig begonnen und kontinuierlich weiter gearbeitet wird.

Durch die ständige Bearbeitung und das Entfernen der Pflanzenteile wird das Unkraut stark geschwächt und die Wurzelstöcke werden ausgehungert. Da der Samen über viele Jahre im Boden keimfähig bleibt, muss man in jedem Fall die Samenbildung der Pflanzen verhindern. Sonst verbreitet man mit dem Kompost den Gierschsamen im gesamten Garten.

Da Giersch wie alle Pflanzen Licht für sein Wachstum benötigt, sollte man ihm so wenig Licht wie möglich zukommen lassen. Im Ziergarten hilft eine ständige Beschattung des Bodens mit Bodendeckern zusätzlich, das Unkrautwachstum einzuschränken. Im Gemüsegarten sollte man eine Mischkultur anlegen, damit der Boden möglichst immer bedeckt ist.

Frei werdende Beete am besten sofort mit einer Gründüngung einsäen, um auch hier den Boden schnellstmöglich wieder zu bedecken. In ganz extremen Fällen hilft allerdings nur noch eine Radikalmethode. Das gesamte Beet mit schwarzer Mulchfolie abdecken und für die Pflanzung des Gemüses Schlitze hinein schneiden. Durch den Lichtmangel wird Giersch ausgehungert, allerdings können immer noch Samen im Boden liegen, die keimen, sobald bessere Wachstumsbedingungen Licht herrschen.

Viele Zwiebelsorten können als so genannte Säzwiebeln im Sommeranbau gezogen werden. Ansprüche und Pflege sind in dem Tipp über Steckzwiebeln beschrieben. Dabei sollte nicht zu tief gesetzt werden, denn sonst werden die Zwiebeln eher hochoval und nicht rund. Geerntet wird erst ab Anfang Oktober, da sie im August und September noch beträchtlich wachsen.

Die zunehmend beliebter werdenden Frühlingszwiebeln werden direkt an Ort und Stelle ausgesät und später dann nach Bedarf geerntet. Stehen die Pflänzchen zu dicht, liefert das Ausdünnen schon die erste Ernte. Speisezwiebeln sind eines der weltweit wichtigsten Würzgemüse mit einem pikanten, kaum durch ein anderes Gemüse zu ersetzendem Geschmack. Den typischen Geschmack erzeugen aber auch Senföle und organische Schwefelverbindungen. Sie werden so in die Erde gesteckt, dass ein Drittel noch herausragt, die Erde wird dabei kräftig angedrückt.

Günstig sind humose Lehmböden mit gutem Nährstoffgehalt in voller Sonne. Schäden durch Wurzelälchen Nematoden. Die Pflege besteht lediglich aus der Beseitigung von Unkraut und dem Wässern bei anhaltender Trockenheit. Geerntet werden Zwiebeln je nach Sorte von August bis September. Erntereif sind sie, wenn über die Hälfte des Laubes abgestorben ist. Das Niedertreten des Laubes, wie es gelegentlich zur Verfrühung der Reife empfohlen wird, schädigt nur die Zwiebeln und macht sie deutlich weniger lagerfähig.

Ernten sollte man an einem trockenen, warmen Tag. Geerntet werden die aus vielen Zwiebeln bestehenden Zwiebelbüschel im Juli.

Sehr kleine Zwiebelchen können zum Stecken im nächsten Jahr aufbewahrt werden. In der Reihe wird relativ dicht gesät, denn so bleiben die Steckzwiebeln klein.

Pflanz- oder Saatkartoffeln entwickeln sich im Beet deutlich schneller, wenn ihre Wuchsbereitschaft zuvor in einem kühlen Raum angeregt wurde. Dazu werden sie im zeitigen Frühjahr vorgetrieben. Dies garantiert, dass sich die Triebe gedrungen und kräftig entwickeln.

Für den Hausgarten sind Frühkartoffelsorten zu empfehlen. Diese werden nicht eingekellert, sondern sind alsbald nach der Ernte zu verzehren.

Werden die Kartoffeln Anfang März vorgetrieben, können die ersten Knollen schon im Juni geerntet werden. In naturnahen Gärten sind zahlreiche Samenstände von Stauden und Sommerblumen im Herbst stehen geblieben und nicht abgeräumt worden.

Im zeitigen Frühjahr wird dann aber doch abgeräumt, um den neuen Trieben Licht und Luft zu sichern. Dabei sollte auch Unkraut entfernt werden, zum Beispiel aufgelaufene Gräser, Giersch usw. Um das Auflaufen weiterer Unkräuter zu unterdrücken und wiederholtes Unkrautjäten zu vermeiden, können die Bereiche zwischen den Stauden gemulcht werden.

Bewährt hat sich Rindenmulch, denn er zersetzt sich vergleichsweise langsam. Rinde ist allerdings sehr stickstoffarm. Damit die zersetzenden Mikroorganismen diesen Stickstoff nicht der Erde entnehmen und damit den Pflanzen rauben, sollten vor dem Ausbringen des Rindenmulchs als Stickstoffquelle grobe Hornspäne gestreut werden.

Im zeitigen Frühjahr entfalten sie ihr leuchtend gelbes Blütenkleid in voller Pracht. Beim genaueren Hinsehen erinnern die kleinen Blüten an Glöckchen, was zu dem weithin verbreiteten Namen Goldglöckchen führte. Um möglichst dicht und üppig blühende Gewächse zu erhalten, empfiehlt es sich etwa alle drei Jahre die Sträucher nach der Blüte auszulichten, um neue Triebe zu unterstützen. Die alten Triebe werden an der Basis entfernt.

Wer neue Forsythien pflanzen will, sollte die Sträucher vor einen dunklen Hintergrund setzen, um den leuchtenden Blüten einen optimalen Kontrast zu geben. Sie eignen sich auch sehr gut in Kombination mit anderen Ziersträuchern in einer gemischten Hecke.

Die Krönung ist natürlich eine reine Forsythienhecke, die im Frühjahr wie eine leuchtende gelbe Mauer den Garten umfasst. Entgegen der Gewohnheit sollte man jetzt im Frühjahr die alten Wedel an der Pflanze belassen, auch wenn es dem ordentlichen Gärtner manchmal widerstrebt. Die alten Wedel erfüllen wichtige Funktionen, indem sie die jungen Triebspitzen schützen und während des Abbauprozesses einen ganz natürlichen Humus bilden, so dass sich eine Düngung erübrigt.

Farne produzieren auf diese Weise sozusagen ihren eigenen Mulch. Weitere Vorteile bringen die alten Pflanzenteile im Sommer, wenn sie den Boden rund um die Pflanze vor Austrocknung schützen und das Wachstum von unerwünschten Wildkräutern verhindern.

Man hat sich also zweimal Arbeit gespart, wenn man die alten Wedel an den Pflanzen belässt. Es wird viel darüber diskutiert, ob Ameisen nützlich oder schädlich sind. Als Allesfresser beseitigen sie im Garten beispielsweise tote Tiere und abgestorbene Pflanzenteile und sind somit durchaus nützlich. Andererseits pflegen sie Blattläuse, deren Honigtau-Ausscheidungen für Ameisen ein unwiderstehliches Nahrungsmittel ist. Oft haben wir es in unseren Gärten mit der Gelben Weg- oder Wiesenameise zu tun.

Man findet sie häufig in Rasenflächen. Diese sind teilweise von Gräsern und Kräutern durchwachsen. Die Gelbe Wegameise ernährt sich hauptsächlich vom Honigtau der Wurzelläuse.

In der Nähe der Bauten stellt man Gläser mit Marmelade auf keinen Honig oder Zuckersirup verwenden, dies lockt nur Wespen und Honigbienen an und fängt damit die Ameisen ab. Wenn man die Tiere auf dem Kompost aussetzt, können sie bei der Kompostbereitung sehr behilflich sein.

Man kann beispielsweise diese Kräuter im Garten auspflanzen oder auch Pflanzenteile auslegen, um die Ameisen zu vertreiben. Es wird davon berichtet, dass sich die Ameisen durch Kupferblech vertreiben lassen. Dazu wurde ein Stück Kupferblech in den Bau gesteckt, und schon nach kurzer Zeit waren die Ameisen verschwunden.

Überall dort, wo sich die Tiere niederlassen wollen, muss man das Blech für einen Tag in die Erde stecken. Einjahresblumen lassen den Sommergarten farbenfroh leuchten. Sie setzen Akzente zwischen Stauden, eignen sich als Beet- oder Wegeinfassung, beranken Zäune und so manche einjährige Sommerblume verschönert sogar den Nutzgarten oder lässt Kübel und Kästen erblühen.

Damit man in Sommer nicht zu lange auf die Blütenpracht warten muss, kann man schon im ausgehenden Winter mit der Anzucht beginnen. Das Sortiment im Fachhandel ist so vielseitig, dass man sich vor dem Kauf anhand von Katalogen oder Büchern informiert, was am besten in die einzelnen Gartenbereiche passt.

Es handelt sich um Saatgut, dass immer neu aus Kreuzungen von Pflanzen mit besonderen Eigenschaften gewonnen wird. Die F1-Hybriden sind in der Regel optisch schöner, d. Dadurch benötigt man weniger Saatgut.

Dieses Saatgut ist meist etwas teurer, aber die Investition lohnt sich durchaus. Auf der Rückseite der Samentüten befinden sich immer kurze Pflegeanleitungen, die zur erfolgreichen Kultur führen. Leider kann man der Saatguttüte nicht ansehen, ob der Samen auch von guter Qualität ist. Deshalb muss man auf jeden Fall darauf achten, dass das auf jeder Tüte aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist. Hat man selbst noch Saatgut vom vergangen Jahr übrig, macht man bereits Anfang Februar eine Keimprobe: Abgezählte Samenkörner werden auf feucht zu haltendem Löschpapier oder in Anzuchterde gelegt.

Gehen mehr als 50 Prozent der Samen auf, kann man ihn gut für die diesjährige Aussaat verwenden. Dafür verwendet man am besten Aussaatkisten aus Kunststoff, weil sie sich leicht reinigen lassen, was den Befall mit Krankheitserregern stark verringert, und ungedüngte Anzuchterde zum Beispiel TKS I.

Gerade bei der Kultur im Zimmer empfiehlt es sich, die Aussaatkisten mit einer Glasscheibe oder mit Kunststoffolie abzudecken, damit genügend Luftfeuchtigkeit vorhanden ist.

Etiketten, beschriftet mit Namen und Blütenfarbe, erleichtern später das Auspflanzen an den richtigen Platz im Garten. Da auch Saatgut unterschiedliche Licht- und Temperaturansprüche für die Keimung hat, muss man diesbezügliche Angaben auf der Samentüte möglichst genau beachten. Für die frühe Aussaat auf der Fensterbank oder im geheizten Gewächshaus eignen sich beispielsweise: Im temperierten Gewächshaus oder in gering geheizten Räumen zieht man jetzt schon folgende Sommerblumen an: Dagegen benötigen unter anderem folgende Pflanzen nur geringe Temperaturen zur Keimung: Wer beides nicht zur Verfügung hat, wählt als Standort einen hellen, kühlen Raum.

Dazu werden Zimmer, Gewächshaus und Folientunnel tagsüber gelüftet. Die meisten einjährigen Sommerblumen lassen sich natürlich auch direkt ins Freiland aussäen. Aufgrund niedriger Temperaturen verzögert sich die Keimung und das Wachstum in den ersten Wochen, so dass die Pflanzen auch später blühen als solche, die im geschützten Raum vorgezogen wurden.

Damit sich die Sommerblumen richtig entwickeln können, müssen sie einen sonnigen Standort und einen lockeren, humusreichen Boden bekommen. Dadurch erhalten die meisten Sommerblumen genügend Nährstoffe für die Vegetationszeit. Nur so ist ein kräftiges Wachstum und eine üppige Blütenfülle garantiert.

Die Verwendungsmöglichkeiten sind, wie oben aufgezeigt, sehr vielseitig. Viele von ihnen sind bestens dafür geeignet und die Pflanzen blühen im Garten nach dem Schnitt üppig weiter. Durch Kalkung oder Ansäuerung und durch die richtige Fruchtfolge lassen sie sich zumindest unterdrücken. Chemische Unkrautvernichtungsmittel haben im Garten nichts zu suchen.

Wird man dem Wachstum der Unkräuter nicht mehr Herr, bleibt nur noch die Radikalmethode. Das gesamte Beet wird mit schwarzer Mulchfolie bedeckt und die Gemüsepflanzen in diese Folie hineingepflanzt. Die Folie unterdrückt durch Lichtmangel den Unkrautaufwuchs. Aber auch diese Folien können keine Wunder vollbringen, denn Unkrautsamen bleibt über viele Jahre im Boden keimfähig und auch Wurzelunkräuter sind nicht so schnell abzutöten.

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